Musketiere

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Fahnengrösse 1,40 x 1,40m. Die Fahne besteht aus beigem, extrem
starken Fahnentuch mit Textilfarben beidseitig bemalt.
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Oben links und unten rechts die goldene Bourb`onenlilie in bordeauxroten Konturen, benannt nach dem französischen Herrschergeschlecht von 1589 – 1792. Die Musketiere waren die Beschützer der französischen Krone und der Königin. Oben rechts dem Schlapphut mit den bunten Straußenfedern. Unten links das Zeichen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft, ein dunkelgrünes Sebastianuskreuz mit gekreuzten Pfeilen im hellgrünen Kreis. Zu den Ecken diagonal abgrenzend gelbe Schriftbalken in blauen Konturen. Auch hier wieder der Bezug zum Königshovener Wappen. Die Anordnung der Schriftzüge geben die Lage der vier Weiler, aus dem das alte Königshoven über Jahrhunderte zusammenwuchs, wieder. Die mittelalterlichen Schreibweisen sind die Originalnamen der Weiler. Oben links = Berke (Berg) Oben rechts = Houvermorke (über
Morken) Unten links = Kunyngshouven (Königshoven) Unten rechts = Elrehouven (Allhoven) Die Schriftzüge sind in blau mit
oranger Untermalung gesetzt. Das linke Siegel befindet sich an einer Urkunde von 1498 Febr. 23 (mittelalterliche Schreibweise: Jahr, Monat, Tag), des Herzogtum Jülich, Vogelsang. Es zeigt das Brustbild des hl. Petrus, dem Pfarrpatron von Königshoven. Darunter das Wappenschild mit dem Jülichen Löwen. Die lateinische Umschrift lautet, mittig oben rechts beginnend: sigiLLu(m) scabinoru(m) in Konyshov(en). Übersetzt: Siegel der Schöffen in Königshoven. Die in Konturen gesetzten Buchstaben sind die Ergänzungen, der im lateinischem gekürzten Worte. Das rechte Siegel befindet sich an einer Urkunde von 1556 Mai 2., des Kreuzbrüder-Klosters zu Düsseldorf. Es zeigt auf geteiltem Wappen, in der oberen Hälfte den wachsenden Jülichen Löwen, in der unteren Hälfte eine Windmühle, als Zeichen des Mahlrechts, dem Ort des ewigen Friedens. Die Umschrift lautet, mittig oben rechts beginnend: SIGEL DER SCHEFFEN ZU KOENIGSHOVEN Die Fahne wurde von Karl-Heinz Borsch entworfen, bemalt und am 29.06.1992 den Musketieren gestiftet. Karl-Heinz Borsch |
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